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Als spezialisierte Kanzlei beraten wir Sie

Unsere Tätigkeit beginnt bei der umfangreichen tatsächlichen und rechtlichen Analyse Ihrer Situation. Wir betreuen Sie außergerichtlich und übernehmen die vollständige Korrespondenz mit der Gegenseite. Hierbei streben wir regelmäßig eine gütliche Streitbeilegung an, die Ihren Interessen weitestgehend gerecht wird. Für den Fall, dass eine außergerichtliche Einigung scheitert, vertreten wir Ihre Ansprüche entschieden vor Gericht.

 

Neueste Beiträge

Wegweisende BGH-Urteile zum Widerrufsrecht

Der BGH hat am 12. Juli 2016 in gleich zwei wegweisenden Urteilen die Rechte der Verbraucher gestärkt und entschieden, dass eine über Jahre von den Sparkassen verwendete Widerrufsbelehrung, bei der es hieß, dass die "Frist im Einzelfall zu prüfen" sei und die "Widerrufsfrist frühestens mit Erhalt" der Widerrufsbelehrung beginnt, nicht den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Die Folge ist, dass der von vielen Verbrauchern erklärte Widerruf nunmehr eindeutig wirksam ist. Auch viele Volks- und Raiffeisenbanken und andere Banken haben ähnliche Belehrungen verwendet. In einer zweiten Entscheidung vom 12. Juli 2016 urteilte der BGH, dass ein Widerruf auch lange Jahre nach Erteilung einer Widerrufsbelehrung wirksam ist. In beiden Entscheidungen verneinte der BGH außerdem, dass der Einwand der so genannten unzulässigen Rechtsausübung bzw. der Verwirkung greifen würde.

Auch letzteres wird Auswirkungen auf tausende Fälle haben: Wenn die Banken nicht mehr weiter wussten, beriefen sie sich darauf, dass das Widerrufsrecht nicht dafür da sei, in Zeiten gefallener Zinsen den Darlehensvertrag rückabzuwickeln. Außerdem sei das Widerrufsrecht generell nicht dafür da, nach Jahren noch ausgeübt zu werden. Das Recht zum Widerruf sei verwirkt bzw. der Widerruf stelle eine unzulässige Rechtausübung dar. Einzelne Instanzgerichte folgten dieser Argumentation - dem hat der BGH nun eine deutliche Absage erteilt.

Falls Sie Ihren Vertrag bis zum 10. Juni 2010 abgeschlossen haben, aber bereits widerrufen haben, können Sie Ihre Rechte weiter durchsetzen. Falls Sie Ihren Vertrag nach dem 10. Juni 2010 abgeschlossen haben, können Sie diesen nach wie vor widerrufen.

Wir unterstützen Sie in beiden Fällen gerne. Die Ersteinschätzung ist kostenfrei. Bitte nutzen Sie bei Interesse unser Formular.

Kooperation zwischen Poppelbaum Geigenmüller und Roland Prozessfinanz

Wir freuen uns, die Kooperation mit der Roland Prozessfinanz bekannt geben zu können. Rechtsanwalt Ulrich Poppelbaum ist als einziger Anwalt im Raum Berlin/Brandenburg für den Bereich Bank- und Kapitalmarktrecht von der Roland Prozessfinanz in die Liste der empfohlenen Anwälte aufgenommen worden. Sein Profil finden Sie hier.

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OLG Stuttgart: Kündigung von Bausparvertrag durch Bausparkasse unwirksam

Das Oberlandesgericht Stuttgart hat am 30. März 2016 zu Gunsten des klagenden Bausparers entschieden, dass die von der Bausparkasse für einen 1978 abgeschlossenen Bausparvertrag ausgesprochene Kündigung unwirksam ist (Az. 9 U 171/15).

Die Bausparkasse hatte die Kündigung auf § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB gestützt und argumentiert, dass eine Kündigung 10 Jahre nach der erstmaligen Zuteilung möglich ist. Das OLG Stuttgart geht in seinem Urteil davon aus, dass diese Kündigung unberechtigt ist.

Aufgrund der derzeitigen Niedrigzinsphase werden viele Bausparverträge, die derzeit eine vorteilhafte Guthabenverzinsung bieten, gekündigt, wenn die sogenannte erstmalige Zuteilungsreife vor mehr als 10 Jahren eingetreten ist.

Wir vertreten - als Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht –bereits betroffene Bausparer, um die Unwirksamkeit der Kündigung gerichtliche durchzusetzen. Erste Klagen sind eingereicht.

Wir sind gerne bereit, auch die Kündigung Ihres Bausparvertrages zu prüfen. Die Ersteinschätzung ist für Sie kostenfrei.

Bitte benutzen Sie zur Kontaktaufnahme unser Formular.

RA Poppelbaum in der RBB-Abendschau zum Widerruf von Immobilienkrediten

Rechtsanwalt Ulrich Poppelbaum wurde für die "Abendschau" - Sendung des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) vom 21. Februar 2016 interviewt. In dem Interview machte Rechtsanwalt Poppelbaum deutlich, dass die vom Bundestag verabschiedete Gesetzesänderung für das rückwirkende Erlöschen des Widerrufsrechts bei Immobilienverträgen aus der Zeit von November 2002 bis Juni 2010 zu einer deutlichen Einschränkung des Verbraucherschutzes führt.

Den vollständigen Beitrag können Sie (bis zum 28. Februar 2016) hier abrufen.

Da das Widerrufsrecht für Altverträge zum 21. Juni 2016 erlöschen soll, raten wir allen Betroffenen, ihre Verträge bzw. die enthaltenen Widerrufsbelehrungen möglichst umgehend überprüfen zu lassen. Bitte nutzen Sie bei Interesse für eine kostenlose Ersteinschätzung durch uns unser Formular.

Zusätzliche Informationen